Die Spritkosten ganz einfach senken

Autofahren macht unabhängig in der Zeitplanung, flexibel, ermöglicht den Transport vieler schwerer Gegenstände und bringt zudem Freude. Autofahren ist aber auch mit Kosten verbunden. Und die können sämtliche Vorteile, die man als Fahrzeughalter hat, wieder zunichtemachen. Da ist es praktisch, wenn man sich bei den Kraftstoffkosten zu helfen weiß und so das Autofahren wieder etwas günstiger wird. Vom Spritrechner bis hin zur effizienten Fahrweise und dem senken des Luftwiderstandes – wir verraten euch ein paar gute Möglichkeiten, wie ihr Benzin und somit bares Geld sparen könnt.

 

Es ist eigentlich nicht schwer, die Ausgaben für Kraftstoff zu reduzieren. Eine der einfachsten und zugleich effektivsten Methoden ist es, Fahrgemeinschaften zu bilden. Denn je mehr Personen sich am Preis für die Fahrt beteiligen, desto günstiger diese auch. Wer beispielsweise jeden Tag einen Kollegen mit seinem PKW mit in die Arbeit nimmt, halbiert seine eigenen Fahrtkosten. Auch auf längeren Strecken spart man am besten, wenn man eine Mitfahrgelegenheit anbietet. Ist beispielsweise eine Fahrt von Stuttgart nach Berlin und wieder zurück geplant, kommt man schnell auf Benzinkosten von über 120 Euro. Zu dritt wären es dagegen nur 40 Euro, die pro Person aufgewendet werden – man spart sich also ganze 80 Euro. Macht man das mehrmals im Jahr, kommt unter Umständen ein Betrag von mehreren hundert Euro zusammen, die man sich spart. Mit einem Spritrechner aus dem Internet können Autofahrer ihre Fahrtkosten genau berechnen (hier klicken). Dann teilen sich alle Beteiligten die Ausgaben fair und Cent-genau untereinander auf. Jeder Einzelne profitiert dabei vom günstigen Fahrpreis. So ist Autofahren sogar günstiger als die Fahrt mit dem Zug.

Aber nicht nur gemeinsames Autofahren und die Kostenkalkulation mit einem Spritrechner helfen dabei, die Ausgaben zu reduzieren. Auch die eigene Fahrweise hat einen Effekt auf den Kraftstoffverbrauch. Zum Beispiel sollte nach dem Starten des Motors nicht lange gewartet werden, sondern direkt losgefahren werden. Schließlich wird beim Fahren der Motor schneller warm als im Stehen – und gleichzeitig wird nicht unnötig Sprit verbrannt. Denn wer steht, benötigt keinen laufenden Motor. Aus dem gleichen Grund sollte man auch bei Wartezeiten, z.B. an der Ampel oder vor der Haustüre des Freundes oder der Freundin, den Motor ausschalten. Zu einer sparsamen Fahrweise gehört auch vorausschauendes Fahren. Wer schon aus der Ferne sieht, dass er auf eine rote Ampel zufährt, kann auch einfach den Fuß vom Gas nehmen und das Auto einfach rollen lassen. Gleichzeitig sollte man auch genügend Abstand zum Vordermann einhalten. So ist der Fahrer oder die Fahrerin nicht gezwungen permanent zu bremsen und dann wieder Gas zu geben. Der positive Effekt auf den Benzinverbrauch ist enorm, wenn man diese Regeln einhält.


Ebenfalls gut für den Tank ist untertouriges Autofahren. Das bedeutet kurzes beschleunigen sowie schnelles hochschalten. Und zwar schon ab einer Drehzahl von 2000 Umdrehungen in der Minute (U/min). Mit etwas Übung klappt das sogar im Stadtverkehr ganz gut. Echte Könner schaffen es sogar, im 5. Gang gemütlich durch die Innenstadt zu fahren.

 

Die Fahrräder auf dem Dach transportiert, anstatt im Kofferraum spart zwar Stauraum, aber gleichzeitig erhöhen sich dabei der Luftwiderstand und damit auch der Spritverbrauch – und zwar um mehr als 40 Prozent! An der Anhängerkupplung montiert sind es immer noch fast 20 Prozent Mehrverbrauch. Da sollte man sich zwei Mal überlegen, ob man sich nicht lieber die Bikes am Urlaubsort mietet. Und sogar wenn der Dachträger nicht beladen ist, erhöht sich der Verbrauch um etwa fünf Prozent. Aber auch das Gewicht vom Fahrzeug spielt eine Rolle beim Sparen. Je weniger das Fahrzeug beladen ist, desto geringer sind auch dessen Gewicht und damit der Kraftstoffverbrauch des PKW. Da ist es selbstverständlich, dass der unnötigen Koffer und die Getränkekisten endlich aus dem Auto geschafft und zu Hause aufgeräumt werden.

 

Wenn Sie alle diese Hinweise berücksichtigen, können Sie, abhängig von Ihrer ursprünglichen Fahrweise, mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Sollten Sie Vielfahrer sein, sparen Sie sich eventuell sogar mehrere Tausend Euro. Worauf warten Sie also noch – ab jetzt werden beim Fahren Spritkosten gespart!


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